Haider wildert als Graf Ali

Mit einem tragischen Unfall nimmt das Böse seinen Lauf. Alfons Haider, er wohnt ja in der Kaiserstraße am Schottenfeld, erklimmt die Himmelsleiter und trifft dort alte Bekannte. Korrupte Politiker, alternde Diven, neidische Kollegen – alles lebende Tote auf dem Weg zwischen Himmel und Hölle. Martin Oberhauser als „Personal Angel“ hat alle Flu?gel voll zu tun, damit dem Fegefeuer im Theater Akzent die Pointen nicht ausgehen.

Die Zuschauer erwartet eine „Seelenwanderung durch die Untiefen der österreichischen Prominenz“: Haider mutiert zu Graf Ali (Mensdorff-Pouilly), Oberhauser zu dessen Maria (Rauch-Kallat). Und der Jakobsweg beginnt neuerdings in der Volksoper mit den Worten: „Don’t cry for me Daggi Koller“.

Und am Ende werden alle Zuschauer zur Gewissheit gelangen: Auch der Teufel trägt Leder(hose)! „Unter die Gu?rtellinie geht’s aber nicht“, erklärt Haider im Talk mit dem WIENER BEZIRKSBLATT. „Und keine Angst: Der Typ, der im Stu?ck am meisten eine in die Gosch’n kriegt, bin ich selbst!“


 

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