Hanappi-Ausbau: Bitte warten …

Vor zwei Wochen, am 16. Februar, feierte der Rekordmeister aus Hütteldorf den Erbauer und Namensgeber des Heimstadions. Gerhard Hanappi war nicht nur eine Spielerlegende, sondern im Zivil­beruf auch Architekt. Er wäre heuer 81 Jahre alt geworden.

Rapid wünscht sich 25.000 Plätze

Ein guter Anlass, sich in den Katakomben von "St. Hanappi“ ein bisschen umzuhören. Und da bekam das WIENER ­BEZIRKSBLATT zu hören, dass der Wunsch nach einem Ausbau weiter besteht. Seit der letzten Renovierung vor acht Jahren fasst das Oval 17.500 Sitzplätze. Viele Rapid-Offizielle sind sicher, dass mehr als 20.000 regelmäßig verkauft werden könnten. Daher steht auf dem Wunschzettel:
Neue Sitzbänke und ein ­Zubau der offenen Ecken ­zwischen den Tribünen.
Eine Erhöhung der Kapazität auf bis zu 25.000 Plätze.

Vom Tisch sind mittlerweile zwei Radikalschritte: Zum einen ist ein Neubau des Stadions aus Kostengründen nicht durchzubringen, zum anderen hat Rapid-Präsident Rudolf Edlinger eine Absiedlung definitiv ausgeschlossen. Und man sollte nicht vergessen, dass es zuletzt viele Verbesserungen gab: neue Rasenheizung, Video­über­wachungsanlage, zwei neue VIP-Klubs für 200 Personen, eine 25-m2-Vidi-Wall, Fitness- und Physiotherapieräume. Kein Wunder, dass man ­seitens der Stadt bremst. Offiziell wird vom Sportamt verlautet, dass derzeit keine ­konkreten Arbei­ten geplant seien.

  • Adresse: Keißlergasse 6, 1140 Wien

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