„Hello, Robot“ – Freund oder Feind?

Wir alle tragen sie in unserer Tasche – Smartphones – kleine Roboter. Tag ein Tag aus begleiten und unterstützen sie uns. Wenn es um Roboter geht, sprechen wir längst nicht mehr von Zukunft, wir sprechen von der Gegenwart.
Doch ist dieser schnelle Prozess der digitalen Transformation etwas Positives oder überwiegen die Gefahren und Risiken den Nutzen, den wir aus helfenden Robotern ziehen können?

 

Vertrauen Sie Robotern? Wie sehr möchten Sie sich auf smarte Helfer verlassen? Hätten Sie gerne, dass sich ein Roboter um Sie kümmert?
Diese und 11 weitere leitmotivische Fragen stellen KünstlerInnen den Besuchern und Besucherinnen der Ausstellung „Hello, Robot“, um sie zum Überdenken des Umgangs mit neuer Technologie zu bringen. Sie zeigen, dass Chancen und Risiken der Robotik sehr nah beieinander liegen. Denn die von Menschen entwickelten Roboter werden uns immer ähnlicher. Doch die Frage, „Machen sie unsere Welt wirklich besser?“ bleibt offen.

 

Der erste Teil der Ausstellung soll zeigen, wie die Populärkultur unser Verständnis von Robotern prägt, und wie realitätsnah Science Fiction Filme wirklich sind.

Im zweiten Teil geht es um den Zusammenhang zwischen Industrie und Arbeitswelt und der Robotik. Während viele Angst davor haben, durch Technologie ersetzt zu werden, verdeutlicht „Hello, Robot“ die aktuelle Debatte um dieses Thema aus unterschiedlichen Sichtweisen.

Dass uns der Roboter immer näher kommt und uns täglich schon im Alltag, im Haushalt, in der Pflege, als digitaler Freund oder sogar beim Cybersex unterstützen kann, zeigen unter anderem die Ausstellungsstücke des dritten Teils: Kip – der Roboter mit Empathieempfinden, Aibo – der Roboter-Hund, der die Bewegungen und das Verhalten eines echten Hundes simuliert oder Frebble – das Zusatzgerät für den Computer, das „Berührungen“ über das Internet ermöglicht und so das „Händchenhalten“ zweier Personen, die sich an verschiedenen Orten befinden, nachahmen soll.


Der vierte Teil beleuchtet die zunehmende Verschmelzung von Mensch und Robotik. Gezeigt werden zum Beispiel ein Modell von einem „lernenden“ Gebäude, in dem wir zukünftig leben könnten und intelligente Sensoren, die in unseren Körper einpflanzt werden könnten.

 

Hello, Robot“ zeigt, welche Fortschritte wir bereits in der Technologie erreicht haben und wozu wir schon in wenigen Jahren fähig sein werden.
Doch ist die Angst vor der Ausbreitung der Robotik größer als die Hoffnung auf eine bessere, technisierte Welt?

Posted from Wien, Wien, Austria.

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