High-Tech-Stützpunkt spart 234 Millionen

Für den neuen High-Tech-Stützpunkt am Matzleinsdorfer Platz geben die ÖBB 177 Millionen Euro aus. Was im ersten Moment nach einer unglaublichen Menge Geld klingt, ist eine nachhaltige Investition, die, auf 50 Jahre gerechnet, 234 Mil­lionen Euro spart. Der Grund: Auf dem ehemaligen Frachtenbahnhof wurden mehrere veraltete und verstreut angesiedelte Betriebsstandorte der ÖBB zusammengefasst.

Der Name "High-Tech-Stützpunkt“ trifft den Nagel auf den Kopf. Nach einer Rekordbauzeit von nur 23 Monaten eröffnete Bundesministerin Doris Bures die Halle, deren Ausstattung alle modernsten technischen Stückerln spielt: "Ich freue mich, dass die Züge jetzt noch schneller und besser gewartet wieder auf die Gleise kommen.“ Die völlig neue Infrastruktur ermöglicht nicht nur die Instandhaltung ganzer Züge, sondern auch Planung, Reinigung und Versorgung der Garnituren. Das Herzstück ist eine 240 m lange und 15.000 m2 große Werkstättenhalle mit Österreichs einziger Tandem-Unterflurradsatzdrehbank, einer Tankstelle und 41 Abstellgleisen. Das Besondere an der Anlage ist auch, dass hier alle Services an einem Ort und quasi im Durchfahren erledigt werden können. Und natürlich, dass durch diesen Standort 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

All-inclusive

Fakten. Das 1,4 km lange und 180 m breite Areal beherbergt 10 ha Gleisanlagen, 1 Tankstelle, 41 Lokalabstellplätze, 3 Schiebebühnen, 1 Hilfszuganlage, 1 Tandem-Unterflurradsatzdrehbank, die Wageneinsatzleitung, ein Lager und eine Küche.

  • Adresse: Matzleinsdorfer Platz, 1100 Wien

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