Hippviertel: viel erledigt, viel zu tun

Bezirkssüden: „Sind noch nicht zufrieden" 

Gerade die Hippgasse ist in den letzten 2-3 Jahren häufig in den Medien aufgetaucht. Bis zum Mord im Februar meist zaghaft positiv. Das Viertel war Blocksanierungsgebiet, Ende 2008 wurde das Pelletshaus Hippgasse 32 (1) präsentiert. Dennoch macht Bezirksvorsteher Franz Prokop klar: „Wir sind noch nicht zufrieden. Etliche Häuser sind nicht in dem Zustand, den wir erwarten." Fünf Bezirksadressen sind „massive Problemhäuser", alle im Hippviertel.

25 Mio. Euro – ohne private Wohnbauten

Bezüglich des Tatortes in der Hippgasse gab es schon oft Gespräche, wie Prokop berichtet. „Das Haus gehört dem Sohn eines bekannten Wiener Unternehmers, bisher hieß es immer: kein Geld." Private Wohnbauprojekte ausgenommen, wurden und werden aktuell um die 25 Mio. Euro inves­tiert, überschlägt Prokop. Er zählt auf: „Der Bayer-Konzern ist vom Gürtel in die Herbststraße gezogen (2), die Wäscherei Rosa Toifl (3) hat weiter investiert (Anm.: 3 Mio. Euro von 2005 bis 2009, Toifl ist mit 185 Mitarbeitern der drittgrößte Arbeitgeber im Bezirk!), das Wachzimmer Koppstraße/Neumayergasse (4) wird erweitert und in der VHS am Ludo-Hartmann-Platz (5) läuft die Sanierungsplanung." Ähnliche Vorarbeiten gibt es im Sonderpädagogischen Zentrum Schinaglgasse (6): „1,6 Millionen Euro werden von 2012 bis 2014 in die Hand genommen." Als Betriebsstandort funktioniert der Süden. Punkto Grünflächen und Gastronomie hinkt er nach. Positiv erwähnt werden muss das Café Weidinger (7) – seit über 80 Jahren unverwüstlich neben der Lugner City. 

  • Adresse: Hippgasse, 1160 Wien

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