Hitze: Tipps für cooleres Verhalten im Straßenverkehr

Alltägliche Aggressionen, die im Straßenverkehr stattfinden, werden durch Hitze verstärkt oder können durch hohe Temperaturen und langes Autofahren leichter entstehen. Verstärkt wird das Phänomen noch zusätzlich durch mangelnde Flüssigkeitszufuhr.

"Trinkt man zu wenig, wird das Blut eingedickt und damit die Sauerstoffversorgung der Zellen verschlechtert, was eine Abnahme der Konzentrationsfähigkeit mit sich bringt", erklärt ÖAMTC-Mediziner Heimo Vedernjak. Bei einem Flüssigkeitsverlust von nur zwei Prozent des Körpergewichtes ist die Ausdauerleistungsfähigkeit schon deutlich bis 25 Prozent vermindert. Man wird müde, neigt zu Fahrfehlern, das Unfallsrisiko und die Aggressionen können steigen und man wird auch angriffslustiger.

Praktische Tipps des ÖAMTC, Aggressionen am Steuer zu vermeiden

  • Nicht alle Verhaltensweisen anderer als persönlichen Angriff werten.
  • Sich auch für Fehlverhalten mal entschuldigen können.
  • Selbsteinschätzung: Bin ich etwa selber auf "Durchsetzung" und "Gewinnen" programmiert?
  • Sich selbst auf das Fahren konzentrieren und Nebenbeschäftigungen (Handy, Computer, Navi programmieren etc.) unterlassen.
  • Streit im Auto vermeiden.
  • Sich nicht zu viele Termine aufhalsen und so die eigene Überlastung reduzieren.
  • Körperlichen Ausgleich zum langen Sitzen suchen (Bewegung, Sport).
  • In einer Konfliktsituation eine offene Kommunikation ohne Schimpfen und Beleidigungen suchen.
  • Versachlichung fördern und Emotionalität dämpfen.
  • Sofortiges Dampf ablassen sorgt möglicherweise kurzfristig für einen Gleichgewichtszustand, kann jedoch zu einer neuerlichen Aggressionsspirale führen ("Wie man in den Wald hineinruft…").

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  • Adresse: Schanzstraße 44, 1150 Wien

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