Hochwasserschutz: Jetzt schon an den Frühling denken

Der Schutz vor Überschwemmungen hat in Wien einen hohen Stellenwert. Davon zeugt nicht zuletzt die Donauinsel, das größte Hochwasserschutzprojekt der Stadt. Aber auch der Wienfluss und die Liesing werden genau beobachtet.

Rückhaltung für die Liesing

Die "Dürre Liesing" ist (neben der "Reichen Liesing") einer der
beiden Quellflüsse der Liesing. Im Flussverlauf, genauer: an der Kaltenleutgebner Straße an der
Stadtgrenze, gibt es ein über ein 2.000 m² großes Rückhaltebecken zum Hochwasserschutz. Führt die "Dürre Liesing" mehr Wasser als gewöhnlich, werden in
diesem Becken Schlamm, Sand und Totholz abgelagert. Dadurch verkleinert sich das Volumen
des Rückhaltebeckens. Außerdem wachsen im Becken mit der Zeit
Gräser und Sträucher.

Damit das Becken weiterhin gleichbleibend viel Wasser aufnehmen und damit der Überschwemmungsschutz gewährleistet bleibt, muss es alle zwei bis drei Jahre gereinigt werden. Nach 2008 ist dies in diesen Tagen wieder der Fall.

Die MA 45 – Wiener Gewässer reinigt das Becken von
Ablagerungen, Gräsern und Sträuchern. Der Winter ist die beste Zeit dafür, da sowohl Vegetation als auch die Tiere in diesem Umfeld nicht gestört werden.

  • Adresse: Kaltenleutgebner Straße, 1230 Wien

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