Hundekrieg am Esteplatz

Was sich nach einer ORF-Sendung über skurrile Nachbarschaftsstreitigkeiten anhört, ist derzeit gelebte Realität am Esteplatz. Vor einigen Wochen wurde auf den dortigen Grün­flächen, wo Anrainer ihre vierbeinigen Mitbewohner bislang zum Gassigehen ausführten, ein Hundeverbot aufgestellt. Quasi über Nacht, wie die empörten Hundebesitzer behaupten. Denn der nächstgelegene Hundeauslauf liegt erst am 700 Meter entfernten ­Donaukanal.

Das Groteske an dem Ganzen: Die einzige Fläche, die vom Verbot ausgenommen ist und auf der die Vierbeiner weiterhin fröhlich ihr Geschäft verrichten dürfen, ist der Rasen um den Garten der dortigen Pizzeria – also vor den Augen der essenden Gäste. Das erscheint den meisten Herrchen aber doch eine Spur zu ungustiös, die sich gegen das Hundeverbot verwehren und ihren Hunden „freien Geschäftslauf“ rund um den Esteplatz lassen. Für Hundegegner ein gefun­denes Fressen. Denn die verdächtigen mittlerweile einen jeden Vierbeiner der unsittlichen Notverrichtungstat. Jeder Hund samt Herrchen wird fotografiert und mit teils höchst kre­ativen Wort­kom­bi­natio­nen bedacht …

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