Im Lorenz Böhler Unfallkrankenhaus ist eine ledierte Hand besonders gut versorgt

DiDas Wiener Unfallkrankenhaus (UKH) Lorenz Böhler ist nun ein „Hand Trauma Center": Diese internationale Auszeichnung für Handchirurgie ist dem Spital von der Europäischen Gesellschaft für Handchirurgie (FESSH) zuerkannt worden. Das teilte der Spitalsträger, die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA), in einer Aussendung am Dienstag mit. Bisher war in Österreich nur die Innsbrucker Universitätsklinik für Unfallchirurgie als „Hand Trauma Center" eingetragen. Für den Erhalt der Auszeichnung müssen bestimmte Vorgaben und Qualitätsstandards erfüllt werden. Dazu zählen eine hohe Patientenfrequenz mit Handverletzungen, eine Hightech-Ausstattung mit digitaler Bilderstellung, Digitalkinematographie sowie ein Team von mindestens drei Handchirurgen mit mikrochirurgischen Kenntnissen und ausreichender Praxis. Das Zertifikat ist drei Jahre gültig. Die Spezialisierung und Bündelung beziehungsweise Aufwertung von Fachabteiligung ist das Herzstück der laufenden Reform im Wiener Krankenanstatenverbund. „Das neue Krankenhaus Nord in Wien Floridsdorf ist dabei die Lokomotive für die Weiterentwicklung des Wiener Spitalswesens", erklärt KAV- Generaldirektor Marhold zum geplanten Bau eines der modernsten Spitäer Europas an der Brünnerstraße. Folgende Verschiebung in Wiens Spitalslandschaft sind bereits absehbar: Das bisherige Krankenhaus Floridsdorf, die Semmelweis- Frauenklinik und das Orthopädische Krankenhaus Gersthof werden komplett in das neue Spital übersiedeln. Aus dem Krankenhaus Hietzing ziehen Herzchirurgie und Kardiologie im neuen Krankenhaus Nord ein. Das Hietzinger Krankenhaus wird zu einer hochmodernen Klinik für die Volkskrankheiten Schlaganfall, Diabetes und Rheuma ausgebaut und weiterhin eine interne Herzversorgung anbieten. Das Otto-Wagner-Spital bleibt ein Schwerpunktspital für Orthopädie, Psychiatrie, Neurologie und Pulmologie. Die Thoraxchirurgie sowie Teile der Pulmologie und der Psychiatrie übersiedeln ins Krankenhaus Nord. Ziel ist eine weitere Regionalisierung und die Betreuung der Psychiatriepatient/innen in Schwerpunktkrankenhäusern. Aus dem Wilhelminenspital wird ein Teil der Kinder- und Jugendheilkunde in den Norden Wiens transferiert.

  • Adresse: Donaueschingenstraße 13, 1200 Wien

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