Im Schatten der Gasexplosion

Viele erinnern sich: Im  April 2014 kappte ein Selbstmörder die Gasleitung und jagte das Dach des Hauses Mariahilfer Straße 182 in die Luft. Der Mann selbst starb, viele weitere wurden verletzt. Vor allem das Chaos und der Bauschutt sind allgegenwärtig, ­wurden neben dem Dach doch auch zwei ­Geschoße in die Luft gesprengt.

Neue Wohnungen
Nicht nur die Bilder aus dem Kopf zu bekommen, ist eine Herkulesaufgabe. „Die Sanierung des Gasexplosionshauses zählt zu den schwierigsten Aufgaben, die in der Stadt­erneuerung je in Angriff genommen wurden. Wien investiert 2,7 Millionen Euro, um das historische Gebäude zu retten und den Bewohnern die Rückkehr in ihr Zuhause zu ermöglichen“, so Wohnbaustadtrat Michael Ludwig.

Die aufwendigen Fundamentarbeiten bis in sieben Meter Tiefe sind abgeschlossen, die Sanierung beginnt. Das Haus wird thermisch saniert, mit Wärmedämmung, Schallschutz­fenstern, Wohnungs-Zusammenlegungen und einem Dachgeschoß-Ausbau. 28 Einheiten entstehen. Geplantes Sanierungs­ende: Dezember 2017.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.