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Immobilien übertragen wird teurer.

Egal ob verkaufen, verschenken oder vererben – mit dem Inkrafttreten der Steuerreform ab 1. 1. 2016 wird die Übertragung von Immobilien teurer, und das selbst innerhalb der Familie. Derzeit bemisst sich die Grunderwerbssteuer, die beim Übertragen von Wohnungen und Co. bezahlt werden muss, nach dem Einheitswert des Objekts. Dieser setzt sich aus dem Boden- und ­Gebäudewert der Immobilie ­zusammen und wird vom ­Finanzamt anhand gesetzlicher Kriterien ermittelt. Künftig soll die Grunderwerbssteuer aber nach dem Verkehrswert der Immobilie berechnet werden, der in der Regel ein Vielfaches des Einheitswertes darstellt. Denn der Verkehrswert orientiert sich am maximal erzielbaren Marktpreis. Je gefragter etwa die Lage, in der die Immobilie liegt, desto höher der Verkehrswert. Clemens Gärner, Rechtsanwalt und Spezialist für Immobilienrecht, rät daher, Übertragungen noch vor Jahresende durchzuführen, um so (noch) vermeidbare Mehrkosten zu sparen.

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