Jehan Calvus “Mirandogramme oder Ersonnene Landschaften”

Der Verein Artes Liberales – zur Förderung des Dialoges zwischen Philosophie, Kunst und Wirtschaft im
R2-Philosophische Werkstatt Wien & Atelier-Galerie
1070 Wien, Lindengasse 61-63

präsentiert

Jehan Calvus
“Mirandogramme oder Ersonnene Landschaften”

Vernissage: Montag 29.8.2011, 19 Uhr & Ausstellung: bis 10.9.2011
Jehan Calvus
(die telegraphische Selbstbiographie)
Geboren wurde ich in Klausenburg (Rumänien), zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ich bin Maler, Puppenspieler und Schriftsteller.
Mein bürgerlicher Name ist Peter Ivan Chelu.
Mit 11 hat man mich in eine Schule für Bildende Kunst gesteckt wo ich acht Jahren auch geblieben bin. In dieser Zeit wurden mir allerlei Tricks beigebracht. So ist es geschehen, dass ich ein TRICKSTER geworden bin.
Kurz vor meinem 16. Geburtstag habe ich meine erste Begegnung mit der Securitate – der kommunistische Geheimdienst – erlebt. Eine Kommunion war sie allerdings nicht.
Mit 22 habe ich meinen Künstlername gefunden.
Im April 1989 wurde ich gezwungen Rumänien zu verlassen. Seitdem lebe ich in Wien.
1999 habe ich ein, auf Rumänisch geschriebenes, Buch unter dem Titel „BUMGARTES der ZWEITE“ in Bukarest veröffentlicht.
Jahre lang habe ich Figurentheater im Inland und Ausland gespielt, vorwiegend in Italien.
Die wahre Reise für mich, ist aber die Malerei.
Die Reise durch MIRANDOLA.
Ich bin ein idealistischer MIRANDOGRAMM-MALER.
Das Wort idealistisch in diesem Ausdruck bezieht sich nicht auf eine vermeintliche Stilrichtung, oder ähnliches, sondern auf die heutzutage eher weniger verbreitete Grundüberzeugung der zufolge nicht dem Materiellen, sondern dem Ideellen eine bevorzugte Stellung zugewiesen wird.
Diese Bilder sind MIRANDOGRAMME. Das Wort MIRANDOGRAMM ist aus Mirando, von Mirandola, und aus dem griechischen Wort Gramma zusammengesetzt. Gramma bedeutet Gemälde, Schrift, Buch, Brief, Dokument. Mirandogramme bauen sich auf einen MYTHOS auf. Dieser Mythos ist dreifältig: PRINZ, MIRANDOLA, MEISTER. PRINZ ist eine vieldeutige Bezeichnung. Vor allem bedeutet er für mich ein Ordnungsprinzip. Er ist dem, was Heraklit LOGOS nennt, ähnlich, der platonischen Weltvernunft, und dem aristotelischen selbst denkenden Denken, auf das alles Seiende hinstrebt. Ich betrachte ihn als ein Musterbild, ein Ideal. Er stellt auch den vollständigen Menschen dar, das SELBST, den Geist. Er ist das Ewige Kind. Es gehört dem Himmel wie die Sternenpracht. MIRANDOLA ist die Schöpfung des Ewigen Kindes. Sie kann sowohl als Reich, Insel, Kontinent, als auch als Planet aufgefasst werden. Sie ist nicht-weltlich, also altermundan (extramundan). Sie kann nicht in horizontaler Suche gefunden werden.
Wir müssen uns ERINNERN um die senkrechte Brücke, die mirandolanische Leiter bauen zu können. DER MEISTER ist nichts anderes als die aufgeweckte Sehnsucht nach Vollkommenheit. Das des Meisters sind die vier Wörter des Heiligen Hieronymus: PESSIMUM MAGISTRUM MEMETIPSUM HABEO. (Auch wenn ein schlechter, ich bin mein eigener Meister.) mehr http://www.jehancalvus.com
Mehr erfahren Sie auf: www.r2-wien.at
Auf Ihren Besuch freuen wir uns!
KONTAKT R2:
Maga. Dr. Irmgard Klammer
email: klammer@r2-wien.at
Tel ++43- 0660 84 77 200

  • Adresse: Lindengasse 61-63, 1070 Wien

Jehan Calvus “Mirandogramme oder Ersonnene Landschaften”

Der Verein Artes Liberales – zur Förderung des Dialoges zwischen Philosophie, Kunst und Wirtschaft im
R2-Philosophische Werkstatt Wien & Atelier-Galerie
1070 Wien, Lindengasse 61-63

präsentiert

Jehan Calvus
“Mirandogramme oder Ersonnene Landschaften”

Vernissage: Montag 29.8.2011, 19 Uhr & Ausstellung: bis 10.9.2011
Jehan Calvus
(die telegraphische Selbstbiographie)
Geboren wurde ich in Klausenburg (Rumänien), zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg.
Ich bin Maler, Puppenspieler und Schriftsteller.
Mein bürgerlicher Name ist Peter Ivan Chelu.
Mit 11 hat man mich in eine Schule für Bildende Kunst gesteckt wo ich acht Jahren auch geblieben bin. In dieser Zeit wurden mir allerlei Tricks beigebracht. So ist es geschehen, dass ich ein TRICKSTER geworden bin.
Kurz vor meinem 16. Geburtstag habe ich meine erste Begegnung mit der Securitate – der kommunistische Geheimdienst – erlebt. Eine Kommunion war sie allerdings nicht.
Mit 22 habe ich meinen Künstlername gefunden.
Im April 1989 wurde ich gezwungen Rumänien zu verlassen. Seitdem lebe ich in Wien.
1999 habe ich ein, auf Rumänisch geschriebenes, Buch unter dem Titel „BUMGARTES der ZWEITE“ in Bukarest veröffentlicht.
Jahre lang habe ich Figurentheater im Inland und Ausland gespielt, vorwiegend in Italien.
Die wahre Reise für mich, ist aber die Malerei.
Die Reise durch MIRANDOLA.
Ich bin ein idealistischer MIRANDOGRAMM-MALER.
Das Wort idealistisch in diesem Ausdruck bezieht sich nicht auf eine vermeintliche Stilrichtung, oder ähnliches, sondern auf die heutzutage eher weniger verbreitete Grundüberzeugung der zufolge nicht dem Materiellen, sondern dem Ideellen eine bevorzugte Stellung zugewiesen wird.
Diese Bilder sind MIRANDOGRAMME. Das Wort MIRANDOGRAMM ist aus Mirando, von Mirandola, und aus dem griechischen Wort Gramma zusammengesetzt. Gramma bedeutet Gemälde, Schrift, Buch, Brief, Dokument. Mirandogramme bauen sich auf einen MYTHOS auf. Dieser Mythos ist dreifältig: PRINZ, MIRANDOLA, MEISTER. PRINZ ist eine vieldeutige Bezeichnung. Vor allem bedeutet er für mich ein Ordnungsprinzip. Er ist dem, was Heraklit LOGOS nennt, ähnlich, der platonischen Weltvernunft, und dem aristotelischen selbst denkenden Denken, auf das alles Seiende hinstrebt. Ich betrachte ihn als ein Musterbild, ein Ideal. Er stellt auch den vollständigen Menschen dar, das SELBST, den Geist. Er ist das Ewige Kind. Es gehört dem Himmel wie die Sternenpracht. MIRANDOLA ist die Schöpfung des Ewigen Kindes. Sie kann sowohl als Reich, Insel, Kontinent, als auch als Planet aufgefasst werden. Sie ist nicht-weltlich, also altermundan (extramundan). Sie kann nicht in horizontaler Suche gefunden werden.
Wir müssen uns ERINNERN um die senkrechte Brücke, die mirandolanische Leiter bauen zu können. DER MEISTER ist nichts anderes als die aufgeweckte Sehnsucht nach Vollkommenheit. Das des Meisters sind die vier Wörter des Heiligen Hieronymus: PESSIMUM MAGISTRUM MEMETIPSUM HABEO. (Auch wenn ein schlechter, ich bin mein eigener Meister.) mehr http://www.jehancalvus.com
Mehr erfahren Sie auf: www.r2-wien.at
Auf Ihren Besuch freuen wir uns!
KONTAKT R2:
Maga. Dr. Irmgard Klammer
email: klammer@r2-wien.at
Tel ++43- 0660 84 77 200

  • Adresse: Lindengasse 61-63, 1070 Wien

1 Antwort
  1. Christiane Sandpeck says:

    Hier erleben Sie Kunst ganz unkompliziert!
    Hinkommen, schauen, plaudern und wohl fühlen …
    Sie erreichen das R2 zielsicher mit der U3 Station Zieglergasse und Schottenfeldgasse liegt die Lindengasse 61-63.

    Hier noch virtuell – wo Sie zwar vieles über uns erfahren, leider aber nichts erleben und genießen können
    http://www.r2-wien.at

    Auf IHR Kommen freuen wir uns!

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