Jubiläumsjahr: Hernals war einst ein ­„Luthernest“

Im Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ zeigt das Bezirksmuseum die Sonderausstellung „Luther­nest Hernals – Re­formation & Gegenreformation“. Plakate, Fotografien, Gemälde sowie Objekte dokumentieren die Geschichte des evangelischen Gemeindelebens im 17. Bezirk.

Ökumene 

Die Eröffnung war am 16. Oktober. Die ehrenamtlich aktive Museumsleiterin und Bezirkshistorikerin Trude Neuhold (Bild) begrüßte die Besucher. Einleitende Worte zur neuen Schau sprachen Barbara Heyse-Schaefer, die Pfarrerin der „Lutherkirche“, und Dechant Karl Engelmann, der Pfarrer der „Kalvarienbergkirche“. Luthers Lehre wurde einst sowohl vom Adel als auch vom Bürgertum gut aufgenommen. Viele Jahre waren die Protestanten in Wien in der ­Mehrheit. In der Pfarr­kirche Hernals und später auf ihren Schlössern ­förderten die Adelsfamilien Geyer und ­Jörger die evangelische ­Gemeinde. In alten Zeiten entstand in Hernals, salopp ausgedrückt, ein „Luthernest“, zu dem Gläubige aus ganz Wien „aus­gelaufen“ sind.

Das Museum ist Montag von 16 bis 20 Uhr (nicht an Feiertagen) sowie am ersten und dritten Sonntag im Monat von 10 bis 12 Uhr offen. Der Eintritt ist frei.

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