Kampf gegen Ampelsünder

2007 startete die Rotlicht-Überwachung am Gürtel. Wer nach Aufblinken des roten Ampellichts die Haltelinie überfährt und in die Kreuzung einfährt, wird geblitzt. Allein im ers­ten Monat gab es über 700 Übertretungen. 2009 wurden 5.636 Rotlichtrowdies registriert – so die Zahlen von der Wiener Polizei. „Wie mir die Polizei berichtet und auch mit un­­geschultem Auge ­erkennbar ist, hat sich die Kamera absolut ­bewährt“, berichtet Bezirksvorsteherin Martina Malyar.

Deswegen fordert sie nun eine weitere Überwachungskamera für den Kreuzungsbereich Währinger Gürtel – Fuchs­thallergasse. An dieser stark frequentierten Kreuzung, die unmittelbar an die U6-Station „Währinger Straße –­ Volksoper“ grenzt, kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen Auto­fahrern und Fußgängern. „Das Rot-Signal wird von den Kfz-Lenkern oft nicht beachtet.“


Als erste Maßnahme lässt Malyar gerade die Länge der Grünphase für die Fußgänger überprüfen. „Durch das nahe gelegene Sanatorium Hera frequentieren viele weniger mobile und ältere Menschen den Zebrastreifen. Bei ihnen führt ein zu frühes Umschalten der Ampel zu Stresssituationen und Verunsicherung“, erklärt die Bezirkschefin.
Auch kommen viele Besucher der Volks­oper – erfreu­licherweise – mit der U-Bahn. „Da gibt es oft einen regelrechten Fußgängerstau. Die Verkehrsexperten von Polizei und Magistrat sollen sich das einmal näher an­sehen!“

Rotlichtüberwachungskameras sind in Deutschland und der Schweiz bereits in mehreren Städten im Einsatz. Alles zum Verkehr in Wien gibt’s hier .

  • Adresse: Fuchsthallergasse, 1090 Wien

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *