Kein Platz für Kinder?

Spielplätze sind in der Innere Stadt wirklich dünn gesät. Gerade einmal 0,1% der Bezirksfläche entfällt auf die sieben im Bezirk vorhandenen Spielplätze – nur einer davon ist für Kleinkinder.

Dorniger Alleingang

Das hindert die ÖVP aber nicht daran, diese wenigen Spieloasen noch weiter zu dezimieren. Im Rudolfspark wird gerade auf Veranlassung der ÖVP ohne Einbindung der Anrainer oder anderer Parteien ein Rosenbeet errichtet. Dort, wo es bis vor kurzem noch Platz zum Ballspielen für die Kleinsten und Kleinen gab, ist derzeit nur ein riesiges Erdloch zu sehen. Das empört auch die Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Daniela Stepp (SPÖ). „Das ist Bewohnerfreundlichkeit a la ÖVP. Wir werden dazu einen Antrag in der nächsten Bezirksvertretungssitzung einbringen. Wir wollen, dass der Erste ein Wohnbezirk bleibt und dazu braucht es auch Platz für Kinder“, so Stepp.

Keine Fussballtore

Enttäuscht werden mit dieser Aktion auch viele Schüler, die sich für den Rudolfspark mobile Fußballtore gewünscht hatten.
Die Parkbetreuung war bereits informiert und wollte diesen Wunsch umsetzen. „Wir haben für diese Hau-Ruck Aktion keinerlei Verständis, besonders angesichts der Tatsache, dass sich in der Mitte des Rudolfsparks bereits ein Blumenbeet befindet“, betont Stepp abschließend.

  • Adresse: Rudolfspark, 1010 Wien