Kein Problem mit Studiengebühren

Zu meiner grössten Überraschung habe ich am gestrigen Tag von zahlreichen Studenten, die ich angesichts des Semesterbeginns nach ihren Problemen befragte, erfahren, dass sie keineswegs ein Problem in den Studiengebühren, sondern vielmehr in der Abschaffung der 14. Familienbeihilfe und der Einstellung mit 24 sehen, da ein jedes technische Studium zumindest 10 Semester braucht und man ausser im Zahnarztbereich bei allen medizinischen Fachstudien, die Fachstudien erst nach dem Studium der Allgemeinmedizin anschliessen kann.

Ausserdem solle man darauf schauen, dass die Studiengebühren anders als in der Vergangenheit geschehen, zweckgebunden verwendet werden.

Von Einigen wurde ich darauf hingewiesen, dass man in den USA schon überhaupt nicht mehr studieren könne ohne einen Kredit aufzunehmen.

Der zentrale Informationdienst der Universitäten machte wiederum darauf aufmerksam, dass einfach viel zu wenig Platz zur Verfügung steht und das man inzwischen Vorlesungen schon am Samstag und Sonntag abhalten muss.

Wie kann man in Österreich eigentlich gleichzeitig von Bildungsdefizit sprechen und gegen diese Missstände keine Massnahmen ergreifen.

Man kann nur hoffen, dass diese Missstände nach Hannes Androschs Bildungsvolksbegehren endlich behoben werden.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
http://jachwe.wordpress.com

  • Adresse: Kudlichgasse 42, 1100 Wien

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