Killer-Kreuzung muss entschärft werden!

Bei dieser Kreuzung ist es ein Glücksspiel, heil am anderen Ende anzukommen“, tobt Radfahrer Wolfgang S. aus der Neulinggasse, Fußgängerin Traudi V. vom Rennweg meint: „Das ist eine Killer-Kreuzung, brandgefährlich!“ Auch für Autofahrer ist die Kreuzung unangenehm: „Man sieht die ­Fußgänger und Radler ganz schlecht, und bei der Einordnung herrscht oft Chaos“, klagt Pkw-Fahrer Bogdan K. aus der Juchgasse.

Gemeint ist die verplante Kreuzung am Schubertring, an der die Autofahrer links (Höhe McDonald’s) in den 3. und den 4. Bezirk abbiegen. Tatsächlich gehören ­Notbremsungen abbiegender Autos, Unfälle und Polizei­präsenz seit der Umgestaltung des Platzes zum täglichen Erscheinungsbild. Die Unfallstatistik der vergan­genen Wochen (Personen- oder Sachschaden): 17. 8., 30. 7., 9. 7., kleine Unfälle und Notbremsungen nicht ­eingerechnet.

Politiker beraten

Die Stadtpolitiker sind gefordert – und reagieren. „Wir beraten derzeit mit der MA 46 über die Anschaffung einer Räumzeit-Verkehrslichtanlage für Fußgänger“, sagt Paul Schmidinger von der BV ­Innere Stadt. Wann und ob diese Signal-Ampel kommen wird, steht in den Sternen.

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