Klappe halten und Meinl erzählen lassen

Zeige mir deinen Einkauf und ich sage dir, wer du bist. Ein Gedanke, der einem an der Supermarkt-Kasse kommen kann, wenn man die Einkäufe des Vordermanns auf dem Förderband betrachtet. Die aktuelle Werbeaktion, die von der Julius-Meinl-Gasse 3–7 ausgehend über ganz Öster­reich schwappt, beruht auf einer ähnlichen Idee. Die Kaffee-Produzenten sind davon überzeugt, dass jeder Kassenzettel eine röstfrische Geschichte erzählt und prämieren die beste mit 10.000 Euro. Einzige Bedingung: Meinl Kaffe muss auf der Rechnung auftauchen?– ob am Anfang oder zu guter Letzt bleibt der persönlichen Dramaturgie überlassen.


Im TV-Spot dazu hat Burg­theater-Direktor Matthias Hartmann (Bild) ein besonders spektakuläres Beispiel bei der Hand. Auf seinem Kassenzettel stehen Wein, Blumen, Burgtheater-DVD (in welchem Supermarkt es die auch geben mag), Axt, Müllsäcke, Fleckenentferner und zu guter Letzt der obligate Kaffee.
Eine andere Meinl-Geschichte bleibt dagegen weiterhin offen: die der Meinl-Gründe. Die Nachfrage, ob es hier etwas Neues zu berichten gibt, wurde dieser Tage leider verneint. Damit bleibt bei dieser unendlichen Geschichte nur: abwarten und Kaffee trinken

Einsendeschluss ist der 18. Juli 2010. Infos und Beispiele auf www.poetrycafe.at

  • Adresse: Julius Meinl Gasse 7a, 1160 Wien

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