Klassenfeind

Was passiert, wenn man gelangweilte und gewaltbereite Jugendliche ohne jegliche Zukunftsperspektive sich selbst überlässt? Nigel Williams’ „Der Klassenfeind“ zeigt eine mögliche Spielform dieser Situation auf.

Der tyrannische und aufbrausende Schüler Fetzer führt ein brutales Regime in der 10A. Er ist der Anführer. Aber nicht aus Respekt oder Freundschaft, sondern aus der Angst seiner Mitschüler heraus. Um ihn sammeln sich fünf weitere Burschen, die ebenfalls von den Lehrern aufgegeben und vom Leben vergessen wurden. Denn jeder einzelne leidet unter seiner privaten „Sozialschnulze“. Und als nun der letzte Lehrer in die Flucht geschlagen ist, sind diese sechs allein in der 10A…
Was zunächst als beinahe schon ausgelassene Party aufgrund der vermeintlichen Freiheit beginnt, wird schnell zu einem sich immer schneller drehenden Karussell aus Gemeinheiten, Provokation und Gewalt. Fetzer zwingt jeden seiner Mitschüler eine Unterrichtsstunde zu halten – mit dem einzigen Ziel, sie bloß zu stellen und zu demütigen. Nur einer bietet ihm die Stirn – der ruhige und beherrschte Vollmond.
Diese explosive Kombination der ehemaligen Freunde mündet in dem vom Rest der Klasse schon lange erwarteten – oder vielleicht sogar erhofften – Showdown

  • Adresse: Porzellangasse 50, 1090 Wien

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