Kleingärten feiern 100er!

Zwölf Kleingartenvereine mit 1.140 Mitgliedern gibt es derzeit in Ottakring. Mit langer Tradition. Früher sagte man „Schrebergärten“ – damit waren Grünstreifen mit ein bissl Gemüseanbau gemeint. Doch spä­testens seit der ganzjährigen ­Bewohnbarkeit der innerstädtischen Paradiese heißen sie praktisch nur mehr „Kleingärten“. Klingt nobler.

Auch Tierhaltung

In Ottakring führt die grüne Spur bis ins Jahr 1913 zurück, als der Verein „Gartenfreunde Ottakring“ gegründet wurde. Drei Jahre später folgten die „Kulturfreunde“ in der Baumeistergasse, ehe vor genau 100 Jahren „Montleart“ und „Waidäcker“ das Licht des Gartens erblickten. Wobei im Areal gegenüber des Friedhofs einst Hühner, Hasen, Ziegen und sogar Schweine gehalten ­wurden. Damit nicht genug, fand 1919 die erste Kleingärtner-Tagung im Rathaus statt und der Kleingartenverein „Liebhartstal“ wurde gegründet.

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