Kräuter sammeln und genießen

Mit frischen Wildkräutern holt man den Stoffwechsel aus dem Winterschlaf und bringt die Verdauung auf Touren. Spaziergänger sollten die Augen offen halten, wenn sie durch den Wald gehen oder auch nur im Garten ihre Runden drehen: An jeder Ecke sprießen frische Kräuter aus dem Boden, die sich zum Kochen und Verzehren eignen.

Gepflückt werden sollten jedoch nur bekannte Kräuter. Den beliebten Bärlauch erkennt man an der matten Blattunterseite, der erhabenen Mittelrippe und an seinem typischen Geruch. Nach einiger Zeit nehmen auch die Hände den Bärlauch-Geruch an.

Auch Brennnessel schmeckt gut und wird wegen der Verbrennungsgefahr am besten mit Gummihandschuhen geerntet. Sobald die Brennnesseln in heißem Wasser blanchiert wurden, brennen die Härchen nicht mehr und die jungen Blätter schmeicheln dem Gaumen.

Die Broschüre "Wilde Sachen zum Selbermachen" inklusive Wildpflanzenposter umfasst 56 Seiten im A5-Format. Sie gibt Koch- und Genießertipps für Wildkräuter-Sammler. Um 4,50 Euro plus 2,65 Euro Versandkosten ist sie bei "die umweltberatung" unter Tel. 803 32 32 erhältlich.