Kreativ-Platz Nordbahnhof

Weite Teile des Geländes präsentieren sich noch als klassische „Gstätten“. Der ehemalige Nordbahnhof, auf dem im Jahr 2025 rund 20.000 Menschen wohnen sollen, bietet noch immer Platz für Abenteuer. Wer neue Geschäftsideen ausprobieren möchte, ist in der ehemaligen IMGRO-Halle, die nun „Nordbahn-Halle“ heißt, gut aufgehoben: Kürzlich haben dort die ersten Kleinunternehmer ihre Plätze bezogen.

„Einige kommen aus dem IT-Bereich, andere aus der Kreativ-Branche“, berichtet Silvia Forlati von der TU Wien, die das Projekt „Mischung: Nordbahnhof“ hinsichtlich Forschung und Entwicklung zusammen mit Christian Peer leitet. 18 Personen sind es, die hier werken. Darunter eine Schmuckmacherin, eine Firma, die Scooter an Hotels vermitteln will, oder ein Lebens­mittelnetzwerk, das Gastronomiekonzepte erstellt. Ob die Nordbahn-Halle erhalten bleibt, ist noch nicht fix. Zumindest stellt das ­derzeitige Projekt eine „­Zwischennutzung“ dar.

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„Ein Ziel von Mischung: Nordbahnhof ist es, Synergien zu fördern“, sagt Forlati. Woran gedacht ist, sind unter anderem Kooperationen mit Unternehmen aus der Umgebung. Hierfür können Interessenten etwa auf einer Internet-Plattform (www.imgraetzl.at) Kontakte knüpfen. In Kürze kann man sich unter www.nordbahnhalle.org für einen Newsletter anmelden.

© Fürthner

Posted from Wien, Vienna, Austria.

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