Kreative Randzonen

Kaum jemanden aus der „Mehrheitsgesellschaft“ wird es in türkische Peripherie-Diskos oder auf Konzerte „arabesker“ Sänger in der Stadthalle ziehen und das muss auch nicht sein.

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Andreas Gebesmair, Herausgeber von „Randzonen der Kreativwirtschaft“
(LIT-Verlag), empfiehlt Lokale wie Porgy & Bess oder Ost-Klub für
den Erstkontakt. Gebesmair erforschte gemeinsam mit anderen die türkische, chinesische und südasiatische Kultur in Wien (Auswahl war eine „Kapazitätsfrage“). Die großen ­Unterschiede waren für den Soziologen überraschend. „Diskos gibt es z.B. nur in großen Communities.“ Für die Chinesen hingegen ist die starke „Hochkultur-Komponente“ charakteristisch und die Bollywood-Szene mit ihren Tanzkursen (z.B. www.swara.at ) ist oft von Österreichern initiiert. ktuelle Veranstaltungen zu finden, fällt aber schwer. „Die migrantische Kulturszene ist doch sehr fragil, man hat fast den Eindruck, alles zerbröselt gerade.“ Die Stadt Wien fördert jedenfalls mehr als 200 Vereine, weit über 200 Projekte und 21 interkulturelle Festivals.

Tipp!

Der orientalische Geschichtenerzähler und Träger des Goldenen Verdienstzeichens der Stadt Wien Güzel Aleksanyan in „Derwisch erzählt 4“ bis 27.3. im 6. Bezirk. Karten (€ 15,–) für „Derwisch erzählt 4“ im Interkulttheater, 6., Fillgradergasse 16, Tel.: 587 05 30

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