Krimi-Star Slupetzky startet mit Trio durch

Sein ganzes Leben lang, also seit 48 Jahren, lebt Stefan Slupetzky bereits am Alsergrund, und er fühlt sich hier pudelwohl. Dass der Wellness-Faktor am Alsergrund sich auf die Kreativität des Multi-Talents positiv auswirkt, ist offensichtlich: Mit seinem Bruderherz Tomas (Gitarre, Komposition) und Martin Zrost (Gitarre, Klarinette, Komposition, Arrangement) gründete Slupetzky (Texte, Singende Säge; singen  tun alle drei) die Wienerliedcombo "Trio Lepschi“, deren erste CD vor kurzem erschienen ist.

Die heißt zwar "mit links“, ist aber ein ausgefeiltes Meisterwerk. Wie kann man sich die ersten musikalischen Gehversuche der Gebrüder Slupetzky vorstellen? "Es war nicht so, dass wir als Teenager schon eine gemeinsame Band gründen wollten. Wir hatten als Kinder nicht das allerbeste Verhältnis – ich habe mich lange dagegen gesträubt, die gleiche Musik wie mein Bruder zu hören. Seine Favorits waren die Stones, Deep Purple und Black Sabbath – mich hat die Heller/Qualtinger-Platte "Heurige und gestrige Lieder“ aus dem Jahr 1979 beeindruckt. Das war für mich ein Beweis, dass man im Wienerischen nicht nur über Liebe, Tod und Wein singen kann. Man kann über alles in dieser Sprache singen, weil sie bösartig, liebevoll, hinterfotzig, ironisch und melodisch ist" – und genau so klingt auch der Debüt-Longplayer (Extraplatte, 16,90 Euro).

  • Adresse: Porzellangasse, 1090 Wien

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