Lachen ist die beste Medizin

Der 1. Mai war heuer mehr als „nur“ der Tag der Arbeit. Sondern auch der Weltlachtag. Ein „Feiertag“ für die Clowndoctors – und die Kinder, die von ihnen aufgeheitert werden. Das war der perfekte Anlass, um die „Rote Nasen“ Clown­doctors einmal live bei der „Arbeit“ zu erleben. Also war das WIENER ­BEZIRKSBLATT beim ­Besuch im Orthopädischen Spital mit dabei.

Wie jeden Donnerstag besuchten Andreas Moldaschl und seine Kollegin Marie Miklau als „Prof. Dr. Eierkopf“ und „Dr. DI Dagmar“ die kranken Kinder von Speising. „Man bekommt durch die Begegnungen wirklich viel zurück“, erzählen die speziell aus­gebildeten Künstler über ihre jahrelange Arbeit. Doch es ist nicht immer einfach, den oft unter Schmerzen leidenden Patienten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern: „Man muss sehr aus der Situation heraus handeln – das ist eine ständige ­Heraus­forderung für uns.“

Die Clowns versuchen, die Kinder auf andere Gedanken zu bringen und sie an etwas Schönes denken zu lassen. Etwa in Form von Fantasiegeschichten, die Kinder in eine andere Welt versetzen. „Dabei geht es oft nicht nur darum, sie zum Lachen zu bringen“, betont Miklau. Mit Einfühlsamkeit und Geduld werden sogar Patienten erreicht, die kaum noch Reaktionen zeigen.

Die erfolgreiche Arbeit der Clowndoctors wurde vor einiger Zeit erweitert. Beim Projekt KIB (Kooperation im Behandlungsalltag) werden die „Roten Nasen“ von den Ärzten zur Behandlung hinzugezogen. Nicht nur die Kinder erwarten sie oft sehnlichst, sondern auch deren Eltern. Sie freuen sich über Abwechlung in der Krankenhausroutine und erhoffen sich ein paar Glücksmomente für ihre Kleinen.

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