Lärmschutz: 1.070 Anrainer bestimmen

Es gibt in dem Grätzel bereits eine Lärmschutzwand entlang der Westbahnstrecke. Doch sie endet etwa auf Höhe der Hausnummer 53 der Baumgartenstraße.
Die Stadt Wien will gemeinsam mit den ÖBB die Situation verbessern. Im Rahmen der "schalltechnischen Sanierung von Eisenbahn-Bestandsstrecken“ ist auch im Bereich ab der Zehetnergasse eine Wand geplant. Sie soll ebenso 2,5 Meter hoch sein und 535 Meter entlang der Gleiskörper bis zur derzeitigen Wand verlaufen. Doch eine beachtliche Unterschriftenliste von Anrainern stoppte das Projekt. 

Penzinger stimmen nun schriftlich ab

Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht und 1.070 Anrainer ab 16 Jahren im Bereich der Baumgartenstraße zwischen Kefergasse und Zehetnergasse bis Monatsende angeschrieben und befragt. Stadt und ÖBB argumentieren damit, dass die schallabsorbierende Aluminium-Wand den Lärm um bis zu 10 Dezibel senkt – das entspricht etwa einer Halbierung der wahrgenommenen Lautstärke. Dadurch könnten die Wohnungsfenster länger offen gehalten und die Räume öfters belüftet werden.
Gegen eine Wand sprechen vielleicht die Optik, die fehlen­de Aussicht und in ­unten gelegenen Wohnungen womöglich weniger Lichteinfall. Man darf gespannt sein.

Wie geht's dann weiter

Die MA 22 zählt ab 6. Dezember die Stimmen aus. Sollte sich die Mehrheit gegen die Errichtung aussprechen, wird die geplante Lärmschutzwand nicht errichtet.

  • Adresse: Baumgartenstraße 53, 1140 Wien

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