Lärmschutz unerwünscht?

An jenen Hausfassaden, an denen trotz Lärmschutzwänden entlang der Bahn die Grenzwerte nicht eingehalten werden können, wird der Austausch gegen Lärmschutzfenster vorgeschlagen – gefördert von den ÖBB. 2.950 Haus- und Wohnungseigentümer wurden bereits letztes Jahr angeschrieben und darüber informiert, dass die ÖBB den Austausch der Fenster fördern. Gerade einmal sieben Prozent zeigten sich daran interessiert und so konnten erst 14 Verträge mit einem Gesamtvolumen von 75.000 Euro abgeschlossen werden.

Insgesamt kann aber für 14.000 Fens­ter eine Förderung beantragt werden. Der Grund könnte sein, dass nicht die leidtragenden Mieter selbst aktiv werden können, sondern ausschließlich die Eigentümer. Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Josef Kaindl appelliert an die Hauseigentümer: "Von neuen Lärmschutzfenstern profitieren nicht nur die Mieter, sondern sie steigern auch den Wohnungswert bei Neuvermietung oder Verkauf."

  • Adresse: Südbahnhof, 1100 Wien

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