Lebensgeschichten zum Essen

Essen bedeutet für Menschen mit Migrationshintergrund oft ein Stück Heimat. Vertraute Gerüche und Gerichte lassen Erinnerungen entstehen und haben häufig eine spezielle Bedeutung im Alltag und im kulturellen Leben. Das Projekt „Manti“ möchte all diese Bereiche verbinden: Eine Person mit Migrationshintergrund kocht ein Gericht aus ihrem Ursprungsland und erzählt aus ihrem Leben. Eine künstlerische Performance ergänzt und begleitet das Geschehen der „oral history“. Anschließend essen alle gemeinsam, die Geschichten können am Tisch noch weitererzählt werden, das Essen begleitet die Reise in eine „andere Welt“.

Manti sind Mini-Ravioli

Manti sind sehr aufwendig produzierte, präzise geformte Mini-Ravioli. Sie stehen hier als Synonym für die versteckten Potenziale, die Frauen mit Migrationsgeschichte haben. An diesem Abend werden individuelle Fähigkeiten „öffentlich“ gemacht. Das Kennenlernen einer „fremden“ Küche und die Zubereitung „fremder“ Speisen soll zu mehr Verständnis und einem Miteinander beitragen, das von mehr gegenseitigem Respekt getragen ist.

Die GB*2/20 fördert das gute Zusammenleben der Bewohner im Bezirk und unterstützt mit diesem Projekt das Kennenlernen und die Nachbarschaft in der Wohnumgebung.

Freitag, 10. Oktober 2014

19 Uhr

Flanschwerk, Leystraße 124, 1200 Wien

  • Web: http://
  • Adresse: Leystraße 124, 1200 Wien

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