Gerhard Krause

Leopoldsberg: Warten auf die Arbeiter

Sieben Jahre schon herrscht auf dem einstigen Ausflugsberg der Wiener Friedhofsruhe. Die historische Burg und die einst beliebte Trauungs- und Taufkirche sind für alle Besucher gesperrt, weil sie angeblich durch ­Bauarbeiten gefährdet wären, wie der Burgherr, der Architekt Alexander Serda, ­verkündet.

Skurrile Bautafel
Von den Bauarbeiten ist allerdings kaum etwas zu sehen. Ein einziger Arbeiter hat vor dem Sommer ein Rohr an der Burgmauer ­angebracht und die Holzplanken des Sichtschutzes geflickt. Die amtliche Baubeginnanzeige am Burgtor trägt aber immerhin das Datum 27. Juni 2014. Der Burgpächter denkt offenbar gar nicht daran, die Burg zu sanieren.

Dass den Wienern und den Touristen der Besuch des Burghofes, der Kirche und des Heimkehrer-Denkmals verwehrt bleibt, sei eine Schande für Wien, wie die 800 Fremdenführer der Stadt erklärten.

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