Leopoldstadt rückt ans Wasser

Auch in Wien wurde das enorme Potenzial die­ses innerstädtischen Lebens­raumes erkannt, und man nimmt hier großen Bedacht darauf, diesen zentralen Stadtraum weiter auszubauen. Seit Jahren wird darüber nachgedacht, wie der Donaukanal aufgewertet werden könnte. Zahlreiche Projekte wurden erarbeitet und Ideenwett­bewerbe durch­geführt. Was in Wien etwas länger dauert, ist „eine große Chance für eine Stadt, sich zu entwickeln, abseits modischer Erscheinungen“, merkte SP-Planungssprecher und Gemeinderat Karlheinz Hora im Gespräch mit dem WIENER BEZIRKSBLATT an. So steht zum Beispiel Jean Nouvels  Hotelturm kurz vor der Fertigstellung. Auch das neue Uniqa-Haus bei der Schwedenbrücke hat schon konkrete Formen angenommen und auch der Raiffeisenkonzern sorgt durch moderne Architektur für eine beachtliche Leopoldstädter Skyline.
Über Jahre war der Donau­kanal wenig anziehend. Ein betongrauer Kanal.
Allein der Begriff weckte so manche ­Assoziationen, aber weniger Gedanken an Stadtstrand, Freizeit oder Lukullisches. Belebt war er wenig. Dass er aber auch ein Naherholungsgebiet sein kann, daran besteht nun kein Zweifel mehr. Wichtig für den laufenden Ausbau ist, dass dabei laut Hora „auf alle Rücksicht genommen wird.

Stadtstrand Kleine Donau

Auf Radfahrer, Spaziergänger, Hobbyfischer und Läufer ebenso wie auf all jene, die ihre Freizeit in den vie­len Strandlokalen oder auf einem Stadtstrand verbringen wollen. In den kommenden Jahren wird der Donaukanal ein komplett neues Erscheinungsbild mit Ruhe- und Aktivitätszonen erhalten. „Freie Zugänglichkeit und ein neues Leitbild stehen auch für das Hinterland im Vordergrund. Bis Mitte 2010 werden die ersten Ergebnisse eines Gestaltungswettbewerbs vorliegen“, so Karlheinz Hora abschließend.

  • Adresse: Donaukanal, 1020 Wien

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