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Lobgesang im Stephansdom

Im Jahr 1839, anlässlich der Vierhundertjahrfeier der Erfindung des Buchdrucks, erhielt Felix Mendelssohn Bartholdy vom Rat der Stadt Leipzig den Auftrag zur Komposition. Er suchte lange nach der geeig­neten Form für das Werk. Anfangs dachte er an ein Oratorium, an eine großangelegte Psalmvertonung, bis er schließlich eine Mischung aus Sinfonie und Kantate für richtig empfand.

Es entstand der „Lobgesang“, der in einem großen Festkonzert in der Leipziger Thomaskirche, am 25. Juni 1840, uraufgeführt wurde. Mendelssohn erweiterte das Werk später noch um weitere Sätze. Die zweite Fassung des Werks wurde erstmals am 3. Dezember 1840 in Leipzig aufgeführt.

Nach einer eineinhalb Jahrzehnte währenden Schaffenskrise, stell­te das Werk für Mendelssohn persönlich den Wendepunkt dar. Es war ihm bis dahin nicht gelungen, ein mehrsätziges sinfonisches Werk zu einem befriedigenden Abschluss zu bringen. Die Uraufführung des „Lobgesang“ war ein beachtlicher Erfolg, und das Stück wurde zu einem der meistaufgeführten Werke Mendelssohns zu seinen Lebzei­ten.

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Datum: Samstag, 19. November 2016
Uhrzeit: 20.30 Uhr
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Bestellung: Kunst & Kultur – ohne Grenzen
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