Maler des Meeres sorgt für hohe Wellen

Besucher-Ansturm auf den Maler des Meeres im Kunstforum! Aiwasowski, geboren in einfachen Verhältnissen in der Hafenstadt Feodossija (heutige Ukraine) auf der Krim, studierte Malerei in St. Petersburg und wurde Hofmaler bei Zar Nikolaus I. Den Weitgereisten – er begleitete als Marinemaler die Truppen des Zaren – trieb es jedoch immer wieder zurück in das inspirierende „goldene Licht“ seiner Heimatstadt am Schwarzen Meer, wo er 1900 starb. In Aiwasowskis Œuvre, das 6000 Werke umfasst, kristallisiert sich die Urgewalt des Meeres als zentrales Motiv heraus: Es ist der Ozean, der in seinen Bildern alles Leben speist, dem aber auch eine katastrophale Kraft innewohnt. Dabei geht es Aiwasowski nicht um das Momenthafte, er trifft vielmehr allgemeingültige Aussagen: Die Symbolik eines Schiffs auf hoher See bedeutet eine Allegorie auf den menschlichen Lebensweg. Beruhigte, sonnen- und mondspiegelnde Wasseroberflächen wechseln mit aufbrausendem Sturm und tosender Gischt – Sinnbilder für Veränderung und Unvorhersagbarkeit.

Täglich 10 – 19 Uhr (Fr. bis 21 Uhr)

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