Mehr als „nur“ Toiletten

Die historischen Toiletteanlagen ­befinden sich in der Kastanienallee (beim Palmenhaus), in der barocken Gartenanlage „Blumenparterre“, in der Schlosser Allee sowie im Waldbereich der Gloriette. Pro WC – die aus Denkmalschutzgründen außen praktisch unver­ändert sind – wurden 107.000 Euro in das neue Innenleben gesteckt.
Wiens wohl teuerste Klosetts bieten nun echtes Hightech: Sie sind beheizt, mit ­einer Isolier­wand wärmegedämmt, mit elektrischer Fußbodenheizung versehen und die wasserfesten Kabinenwände sind schlag- und kratzfest. Weiters öffnen und versperren sich die Klosetts automatisch, synchron zu den Parköffnungszeiten. Nur von innen können die Türen immer geöffnet werden, damit kein Gast „übrig bleibt“. Und die Beleuchtung wird über Dämmerungsschalter und Schaltuhr ­automatisch gesteuert.
Damit können die Kaiser-Plätze 365 Tage im Jahr offen bleiben – und kein Besucher muss mehr ins nahe Schloss laufen, wenn er ein dringendes Bedürfnis hat …

  • Adresse: Schönbrunn, 1130 Wien

1 Antwort
  1. Peter Lampel says:

    Es wäre wünschenswert, würde es auch beim Schlosspark Eingang Meiereitor am Seckendorfgudentweg in 1130 Wien, eine Toilettenalage geben. Dann würden wir etwas weniger volle Babywindeln und andere ungustiöse Hinterlassenschaften zwischen den parkenden Kfz finden, und zahlreiche behinderte Menschen, die Schönbrunn besuchen, würden sich auch freuen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *