Mehrheit gegen Mickel

Die Stadtverfassung sieht vor, dass die stimmenstärkste Partei den Bezirksvorsteher stellt. Gut für Veronika Mickel, die neue VP-Bezirks-Chefin in der Josefstadt. Die andere Seite des Schwertes ist für sie weniger glänzend: SPÖ, Grüne und die Liste Rahdjian haben sich zu einer Zusammenarbeit entschlossen und verfügen über eine eindeutige Mandatsmehrheit – 25 zu 12 Mandate. Das wird Mickel wohl noch Kopfzerbrechen bereiten.
Ein Beispiel: Die Josefstädter ÖVP drängte darauf, die Anzahl der Mitglieder in den Kommissionen von 10 auf 12 zu erhöhen.

Das Bündnis Rot-Grün-"Echt Grün“ stemmte sich dagegen. SP-Bezirksrat Raphael Sternfeld: "Wir sind gegen aufgeblähte Politikapparate. Warum sollen wir in Zeiten des Sparens mehr Geld für Politikergehälter ausgeben?“ Jedes Kommissionsmitglied wird für jede Sitzung entlohnt – das Bündnis Rot-Grün-"Echt Grün“
hat dadurch 19.200 Euro eingespart. "Es gibt wichtige Projekte, für die man das Geld besser einsetzen kann“, sagt auch SP-Klubobfrau Stefanie Vasold.

  • Adresse: Schlesingerplatz 4, 1080 Wien

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