Meidling hat Zukunft

Seit 2003 ist Gabriele Votava Chefin des Multikulti-Bezirks Meidling. Sie ist Meidlingerin durch und durch und hat noch viel vor in ihrem Bezirk. Sie ist überzeugt davon, dass es sich in Meidling gut wohnen lässt, weil es große Vielfalt und ein gutes Klima des Zusammenlebens gibt. „Die Meidlinger Bevölkerung ist sehr hilfsbereit und stellt das Gemeinsame vor das Trennende. Wir haben weltoffene Bürgerinnen und Bürger“, schwärmt Votava.Der Meidlinger Markt ist für viele nicht nur ein guter Ort zum Einkaufen, sondern auch ein beliebter Treffpunkt.

Der Wirtschaftsstandort Meidling ist wichtig. Am Wienerberg gibt es mit dem Euro Plaza auch viele internationale Arbeitsplätze. Und dann gibt es noch die Meidlinger Hauptstraße mit ihren vielen Klein- und Mittelbetrieben. Sie wird gerade saniert, weil der öffentliche Raum noch attraktiver gemacht und das Einkaufserlebnis gesteigert werden soll.

Überschaubare Probleme im Bezirk

Der Ausländeranteil im Bezirk beträgt ein Viertel. Trotzdem gibt es kaum Probleme. Auch mit den Flüchtlingen nicht. „Es hat kein einziges Mal Kritik gegeben“, betont Votava. Die Polizeipräsenz im Bezirk soll verstärkt werden, obwohl besonders die Polizisten, die rund um die Drogen-Hotspots tätig sind, „wirklich großartig“ sind.

Meidling wächst und braucht mehr geeigneten Wohnraum. Freie Flächen für den Wohnbau gibt es auf dem Grundstück der ehemaligen Anstalt für Virusseuchenbekämpfung, dort könnten 1.100 Wohnungen entstehen. BV Gabriele Votava möchte aber nicht jede kleinste Ecke verbauen: „Den Grünraum, den wir haben, möchte ich behalten. Es soll für die Meidlinger Bevölkerung nicht schlechter werden, unser Standard soll zumindest gehalten werden.“

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