Anita Ableidinger

Mein Herz ist gebrochen

Er war nicht nur ihr Maskottchen, sondern er war ein Familienmitglied. WeeWee ­begleitete die beliebte Radio­moderatorin auf Schritt und Tritt. Nur wenn sie beruflich zu sehr eingespannt war, machte Wee „Urlaub“ in Linz bei ihren Eltern. So auch an diesem verhängnisvollen Freitag, als er von einer Sekunde auf die andere auf tragische Weise aus ihrem Leben ­gerissen wurde.

 

KEIN LEBEWOHL
Anita Ableidinger, deren ­Lebensmittelpunkt seit langem in Wien ist, hatte gerade erst ihr 10-jähriges Jubiläum bei Kronehit und allen Grund zum Feiern. Doch leider wurde dieses Ereignis von Trauer überschattet. „Ich hatte viel um die Ohren, doch wenn ich gewusst hätte, dass ich meinen Wee nie wiedersehe, hätte ich mich von ihm verabschiedet. Das wünsche ich niemandem. Ich dachte, ich sehe ihn nach drei Tagen wieder. Das bricht mir das Herz. Ich konnte meinem Kleinen nicht mal Lebewohl sagen“, erzählt sie.
Wie die Kronen Zeitung ­bereits berichtete, war Ableidingers Mutter am Freitag, dem 20. März, mit dem Hund spazieren. Plötzlich brach ein ­aggressiver Schäferhund durch einen Maschendrahtzaun und verbiss sich in WeeWee. Die Mutter versuchte vergeblich ihn zu retten und erlitt selbst schwere Prellungen und einen ­Nervenzusammenbruch.


Leider erwies sich bei dem Vorfall die Linzer Polizei nicht gerade als „Freund und Helfer“, wie Ableidinger zu berichten weiß. Sie war sofort nach dem Unglück von Wien nach Linz gerast. Bei der Anzeige kam sie an einen völlig unwilligen Polizisten, der sein Desinteresse gar nicht erst zu verstecken versuchte. Sätze wie „Also, wie war das jetzt? Wuffi 1 beißt Wuffi 2?“ oder „Ja, das ist mir eigentlich wurscht“ musste sie sich anhören. „Ich weiß, dass Polizisten mit viel schlimmeren Dingen zu tun haben. Trotzdem kann man höflich sein!“
Exklusiv verrät sie uns die Neuigkeiten in der tragischen Geschichte: „Wir haben uns einen Anwalt genommen, denn der Schäferhund wurde nicht ordnungsgemäß verwahrt. Die Besitzer haben sich nie entschuldigt oder Mitgefühl gezeigt, sondern nur gemeint, dass sie die Kosten übernehmen. Als würde Geld mir meinen Wee zurückgeben! Es ist so schlimm, dass er diesen brutalen, schmerzhaften Tod erleiden musste. Das hat mein kleiner Liebling echt nicht verdient …“  

  • Web: http://
  • Adresse: Daumegasse, 1100 Wien

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