Mythos Schimmel

Die häufigsten Schimmel-Irrtümer

Winterzeit ist Schimmelhochzeit, und so schlagen Experten Alarm: Vorsicht vor dem Schimmelgift! Denn um den Schimmel ranken sich viele Irrtümer, und so lässt der grünliche Pilz entlang von Wänden, Fenstern und Fugen die meisten Betroffenen kalt. Die Folgen: Migräne, Hautekzeme, Allergien und Lungeninfekte bis hin zu chronischem Asthma.

Schimmelirrtümer

• „Ein bisschen Schimmel ist nicht so schlimm.“ Stimmt nicht. Schon die kleinsten Schimmelvorboten sollten so rasch wie möglich entfernt werden, denn sobald die Pilzssporen in die Luft gelangen, ist es nur eine Frage der (kurzen) Zeit, bis sie auch in die Lunge gelangen.
• Schimmel ist hartnäckig und verschwindet nicht von selbst. Bei großflächigem Schimmelbefall sollte jedenfalls ein Profi zu Rate gezogen werden, da Schimmel auch im Putz, in der Wand und im Boden steckt, was für das freie Auge nicht sichtbar ist.
• „Essig hilft gegen Schimmel“. Irrtum. Normaler Haushaltsessig kann sogar Nahrung für Schimmel bilden. Die günstigsten Hausmittel sind Spiritus aus dem Bau- oder Drogeriefachhandel, alternativ 70- bis 80-prozentiger Ethylalkohol (Weingeist) oder Wasserstoffperoxid. Wichtig: Handschuhe und Schutzbrille nicht vergessen, dazu Lüften!
• „Hohe Luftfeuchtigkeit ist gesund.“ Achso? Wenn dann aber nur für Schimmel. Denn ab einer Luftfeuchtigkeit von 60 Prozent vermehren sich Sporen in Windeseile. Die Feuchtigkeit lässt sich mit einem Hygrometer messen, das bereits ab ca. 10 Euro erhältlich ist. Sobald das Hygrometer mehr als 60 Prozent anzeigt, ist Lüften angesagt, und das mehrmals täglich in Form von Stoßlüften.

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