Nach der Volksbefragung: Führschein fix, Ganztagsschulen starten

„Das wird umgesetzt. Punkt und aus“, kommentierte Bürgermeister Michael Häupl die Ergebnisse der Volksbefragung im Februar. Seither drückt seine Wiener SPÖ aufs Tempo. Der Hundeführschein wurde erst kürzlich gegen den Widerstand der Oppositionsparteien endgültig fixiert (mehr dazu auf S. 22), die U-Bahn fährt ab 3. 9. jedes Wochenende rund um die Uhr. Ebenfalls schon mit Schulbeginn startet der Ganztagsschulbetrieb an drei neuen Standorten: im 15. Bezirk in der AHS Diefenbachgasse, im 17. Bezirk in der AHS Geblergasse und im 19. Bezirk in der AHS Billrothstraße 26–30. Hier wird es die Option der „verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten“ vorerst in den 1. und 2. Klassen geben. „Insgesamt soll das An­gebot im Pflichtschulbereich bis 2017 verdoppelt werden. Eltern können aber weiter auch normale Lehranstalten wählen“, erklärt Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.

Offensive für den Hausbesorger

Etwas komplizierter ist die Lage bei der von den Wienern gewünschten Wiedereinführung des Hausbesorgers, da dafür ein neues Bundesgesetz notwendig ist. Nach der Initia­tive von Häupl bereitet jetzt Sozialminister Hundstorfer einen Gesetzesvorschlag vor. Ob der umgesetzt wird, hängt allerdings auch von der ÖVP ab, die sich bisher gegen die Wiedereinführung gesträubt hat.

  • Adresse: Rathaus, 1080 Wien

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