Nächste Etappe im innerstädtischen “Rosenkrieg”

Der Konflikt um die Rosenbeete im Rudolfspark geht in die nächste Runde: Gegen die Stimmen von ÖVP und FPÖ im 1. Bezirk wurde beschlossen, dass die Rosen weg müssen.

Platz soll Kindern zur Verfügung stehen

Für Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Daniela Stepp steht fest: „Es gibt jetzt zwei demokratische Beschlüsse, dass dieses Beet entfernt und der Platz den Kindern zur Verfügung gestellt werden soll. Die Diskussion hat deutlich gezeigt, dass es seitens der Bezirksvorsteherin offenbar nicht erwünscht ist, dass Kleinkinder hier spielen. Das Argument, dass ältere Personen Ruhe wünschten, ist besonders unsinnig, da sich diese ‚Ruheoase‘ gerade einmal zwei Meter neben einem extrem gut besuchten Spielplatz befindet. Bei ein wenig Ortskenntnis und dem Wunsch, wirklich eine Ruheoase zu schaffen, wäre das Beet am anderen Ende des Parks (Seite Gölsdorfgasse) errichtet worden“, so Stepp.

Stenzel ist säumig

Im Sommer gab Bezirkschefin Ursula Stenzel bekannt, dass es für die Rosenstöcke besser wäre, wenn sie erst im Herbst an einen anderen Standort verpflanzt würden. Nun steht der Winter vor der Tür und der Antrag ist nach fünf Monaten immer noch nicht umgesetzt.

  • Adresse: Rudolfspark, 1010 Wien