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Nächste Runde im Kampf ums Funkhaus

Die Verkaufsmarathon rund um das ORF-Funkhaus geht zu Ende, die     gleichnamige Bürgerinitiative will das Gebäude gemeinschaftlich ersteigern.

Crowdfunding – die moderne Form gemeinschaftlicher Kapitalbeschaffung, bei der sich Private zusammenschließen, um Geld für ein konkretes Projekt zu sammeln. Diese Idee macht sich auch die IG Funkhaus Wien zunutze, um mit den Spenden das zum Verkauf ausgeschriebene ORF-Funkhaus in der Argentinierstraße zu erwerben. Unter den Mitgliedern der IG finden sich hunderte namhafte Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft, wie etwa Schauspieler Erwin Steinhauer oder Politiker Erhard Busek. Sie wollen, dass die „Kultinstitution“ Funkhaus als öffentliches Medienhaus erhalten bleibt und nicht, wie man gerüchteweise vernimmt, an Immobilieninvestoren veräußert wird.  Am 14. März läuft die Anbotsrist für den Kauf des denkmalgeschützten Hauses ab, bislang soll es 30 Bieter geben. Darunter auch die IG, die 30 Millionen Euro bietet, erzählt Barbara Neuroth, Grüne Vizebezirkschefin im 4. und selbst Mitglied der IG. Einen kleinen Teilerfolg können die Gegner des Verkaufs schon für sich verbuchen. Denn mit Hilfe von Rot und Grün wurde im Wiener Gemeinderat vorläufig ein 3-jähriger Baustopp für das Funkhaus erwirkt.

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