Neue Ansichten über das älteste Hotel Wiens

 Das älteste Hotel Wiens wird bereits seit 416 Jahren als Beherbergungsbetrieb geführt. Das Hotel Stefanie in der Taborstraße in Wien-Leopoldstadt wurde am 8. Juli 1600 erstmals als Standort eines „Gastgeb“ urkundlich erwähnt. Das soeben erschienene Buch schildert mit alten Dokumenten, Fotos und Anekdoten die Geschichte des traditionsreichen Betriebs, der heute in vierter Generation von der Hotelierfamilie Schick geführt wird. Martin Schick präsentierte „Die Geschichte des Hotel Stefanie“ am Montag bei einer Festveranstaltung im Odeon Theater neben dem Hotel. Schauspieler Miguel Herz-Kestranek las Auszüge aus dem Buch.

Auf rund 90 Seiten hat die Historikerin Marion Luger gemeinsam mit den Betreibern alte Ansichten, Pläne, Theaterzettel, Fotografien und Anekdoten zusammengefasst. Der Leser erfährt etwa, dass das Hotel ursprünglich „Weiße Rose“ hieß und viele spannende Details aus der Zeitgeschichte, die eng mit der Lage des Hotels im jüdischen Viertel Wiens und an einer bedeutenden Einfallstraße der Habsburger Monarchie verbunden ist. Das Hotel Stefanie ist heute ein elegantes, traditionsreiches Vier-Sterne-Hotel und verfügt über 111 Zimmer und Suiten.


Das Buch „Die Geschichte des Hotel Stefanie“ ist an der Hotelrezeption käuflich zu erwerben.

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