Neue Aufregung um Garage

Viel Staub aufgewirbelt hat die Debatte um eine geplante Wohnsammelgarage in der Hernalser Hauptstraße. "Grundsätzlich ist die Diskussion um die Garage sehr positiv, aber alle Beteiligten sollten die Fakten kennen“, betont Bezirkschefin Ilse Pfeffer. Zur Vorgeschichte: Aufgrund des akuten Parkplatzmangels in Teilen von Hernals will die Bezirksvorstehung eine Wohnsammelgarage errichten. Da das Gymnasium in der Geblergasse von den Bauarbeiten betroffen wäre, gab es lautstarke Proteste seitens der Schule, die Beeinträchtigungen befürchtet. Die Bauarbeiten würden etwa ein Jahr dauern, zwei weitere Monate werden gebraucht, um den Schulhof wieder herzustellen. Die Deckelbauweise (dabei wird die Baustelle überdacht) garantiert außerdem ein Minimum an Lärm- und Schmutzbelastung. Auch Bäume könnten auf der neuen Garage gepflanzt werden. Die Schülerproteste gegen das Garagenprojekt wurden von den Grünen massiv unterstützt. "Dabei waren die Grünen selbst vor zehn Jahren glühende Befürworter der Garage am geplanten Standort. Ein entsprechender Antrag aus dem Jahr 1999 beweist das“, zeigt sich die Bezirkschefin verwundert. Bei einigen Gesprächsrunden forderten Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter, dass noch einmal geprüft wird, ob nicht der Pezzlpark ein geeigneter Alternativ­standort wäre. Da Pfeffer die Bedenken der Geblergasse ernst nimmt, hat sie eine solche Prüfung veranlasst.

Hintergrund

Im Zuge des bevorstehenden Neubaus eines Wohnhauses in der Hernalser Hauptstraße 63 ist geplant, eine Wohnsammelgarage mit 252 Stellplätzen zu errichten.

  • Adresse: Hernalser Hauptstraße 63, 1170 Wien

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