Neue Stimmen für die schönsten Melodien

„Wir sind eine Gemeinschaft, die sich der Pflege und Verbreitung musikalischen Kulturgutes, insbesondere des Chorgesanges widmet“, ist der Leitsatz der Arbeitersänger. Eine aussterbende Spezies, könnte man meinen. So ­etwas wie ein Relikt aus der Vergangenheit, aber mit viel Charme und Begeisterung.
„Unsere Arbeiterchöre sind leider sehr klein geworden“, bestätigt Robert Fischer, der seit 1992 Obmann der Wiener Arbeitersänger ist. „Wir wissen, dass es sehr schwer ist, die Menschen zu motivieren, dass sie selbst wieder aktiv werden.“ Sprich, zu einem der sieben Einzelchöre ­Wiens kommen, darunter dem ­Arbeitersängerbund Hietzing.  „Aber wir geben die Hoffnung nicht auf – das kommt auch in unseren Liedern immer wieder zum Ausdruck“, betont der Musik-Enthusiast Fischer.

Vorbeikommen und mitsingen

Der Aufruf der Wiener Arbeitersänger ist daher mehrstimmig und bis ins hinterste Bezirkseck zu hören: „Sänge­rinnen und Sänger für den Chor gesucht!“ Ein erstes „Schnuppern“ beim Arbeitersängerbund Hietzing ist jeden Montag von 19 bis 21 Uhr im großen Saal der SPÖ Hietzing, Wolkersbergenstraße 170, möglich. Wobei Noten­lesen keine Voraussetzung dafür ist, seine Stimme zur Entfaltung bringen zu können.

Viel Tradition

Die Arbeitersänger gibt es bundesweit seit 1890, der Chor im 13. Bezirk wurde am 27. März 1926 als Arbeitersängerbund Hietzing aus der Taufe gehoben. Damals waren 80 Sänger dabei. Mehr Infos unter www.arbeitersaenger.info

  • Adresse: Wolkersbergenstraße 170, 1130 Wien

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