Neuer Bezirksvorsteher für die Leopoldstadt

Am 9. April werde Sie als neuer Bezirksvorsteher der Leopoldstadt angelobt. Freuen Sie sich auf diese Aufgabe?

Nach meiner zwölfjährigen Tätigkeit im Wiener Gemeinderat freue ich mich auf die intensive und spannende Bezirksarbeit. Hier kann ich mich um die zahlreichen Anliegen der Leopoldstädter kümmern und mich ihrer Probleme annehmen, die einen noch viel größeren Bogen umspannen, als meine bisherige Arbeit im Wiener Gemeinderat als Planungs- und Verkehrssprecher der SPÖ.

Was sind Ihrer Meinung nach die Charakteristika der Leopoldstadt?

Die Leopoldstadt ist ein sehr unterschiedlich strukturierter Bezirk. Er reicht von einem sehr urbanen Bereich bis hin zum Landschaftsschutzgebiet Prater, dieses nimmt rund ein Drittel der Fläche unseres Bezirkes ein.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten haben sich viele Banken, Versicherungen und viele andere Dienstleistungsbetriebe angesiedelt. In den nächsten Jahren werden sich insgesamt drei Universitäten, die Wirtschaftsuniversität, die Sigmund-Freud-Privat-Universität und die Webster-Universität im Bezirk ansiedeln. Damit wird die Leopoldstadt einen hohen Stellenwert bei der Ausbildung unserer Jugend bekommen.

Welche Aufgaben stehen in den nächsten Jahren in der Leopoldstadt an?

Das neue Leitbild für den Nordbahnhof II wurde jetzt fertiggestellt. Mein Ziel ist eine möglichst rasche Umsetzung der daraus resultierenden Projekte. Dazu gehört natürlich auch ein vernünftiges Verkehrskonzept. Um die Identifikation mit dem Gebiet zu erleichtern, wurden die künftigen Straßen bereits mit Namen versehen, dies ist wiederum ein wichtiger Faktor für die künftigen Bewohner dieses Bezirksteils.

Was wird die größte Herausforderung der nächsten Jahre?

In der sich ständig verändernden Gesellschaft und in einem weiterhin wachsenden Bezirk gibt es viel zu tun. Ein wesentlicher Faktor wird es sein, unsere Schulen und Kindergärten fit für das 21. Jahrhundert zu machen. Dazu ist es notwendig, unsere Budgetmittel zielorientiert und vernünftig einzusetzen. Klar ist aber, dass uns Bildung wichtig ist und daher auch ein Schwerpunkt bei diesen Investitionen liegen wird. 

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