Neuer Bühnenboden für das Theater in der Josefstadt

Die Bretter, die die Welt bedeuten: Prominente Verwendung finden die knapp zwei Dutzend bis zu 30 Meter hohen Schwarzkiefern (Pinus nigra), die die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) dieser Tage in ihren Wäldern im Wienerwald südlich von Wien ernten. Sie liefern das Holz für den neuen Bühnenboden des renommierten Theaters in der Josefstadt, dessen derzeitiger bereits in die Jahre gekommen ist.

„Das Holz der Schwarzkiefer wird traditionell gerne für Theaterböden verwendet. Sein besonders hoher Harzanteil verhindert nämlich das unerwünschte Knarren der Holzdielen“, weiß Rudolf Freidhager, Vorstand der Bundesforste, die das Holz für den neuen Bühnenboden in der Josefstadt zur Verfügung stellen.

„Unsere ‚Josefstadt‘ ist eines der schönsten Theaterhäuser Europas. Seit mehr als 225 Jahren als Aufführungsstätte für die besten künstlerischen Kräfte bekannt, steht das Haus bis heute für höchste Qualität und lebendige Tradition. Auch deshalb entscheiden wir uns für unseren Bühnenboden für Holz aus heimischen Wäldern“, freut sich Theaterdirektor Herbert Föttinger über die Kooperation mit den Österreichischen Bundesforsten.

Die mächtigen Stämme werden nun im Sägewerk zu Bühnenboden-Dielen verarbeitet. Wenn das Theater im Sommer 2017 seine Spielpause einlegt, wird hinter den Kulissen dennoch weitergearbeitet und die 20 Bundesforste-Schwarzkiefern endgültig ihrer neuen Bestimmung zugeführt.

© ÖBf-Archiv/W. Simlinger

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