Neuer Marktbericht veröffentlicht Zinshäuser in Hernals sind gefragt wie nie

Wie die warmen Semmeln gehen derzeit die Zinshäuser in Wien weg. Der aktuelle Zinshausbericht, erstellt von der Otto Immobilien Gruppe, erkennt am heiß umkämpften Zinshausmarkt klare Trends. Als Aufsteigerregionen gelten, neben dem Rochus- und dem Freihausviertel, vor allem Ottakring und Hernals.

"Wiener Gold“ gibt man nur ungern her

Gerade im 17. ist die Nachfrage nach Zinshäusern enorm. Richard Buxbaum von der Otto Immobilien Gruppe weiß warum: "Da das Angebot innerhalb des Gürtels so knapp geworden ist, verlagert sich die Nachfrage immer weiter nach außerhalb des Gürtels.“
Während Zinshäuser in Ottakring und Hernals sehr begehrt sind (die Zahl der Transaktionen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 25 auf 36), ist im Rest der Bundeshauptstadt das Gegenteil zu beobachten. Durch das knappe Angebot brachen die Umsätze bei Gründerzeit-Zinshäusern um 38 Prozent ein. Der Grund: Es gibt einfach zu wenige Objekte für zu viele kaufwillige Investoren. "Bei den Zinshäusern handelt es sich um 'Wiener Gold‘. Man gibt es nur her, wenn man eine entsprechende Gegenleistung bekommt. Und auch dann nicht immer“, erklärt Eugen Otto, Geschäftsführer der gleichnamigen Gruppe. Im Regelfall bleibt ein Zinshaus in der Familie. Verkauft wird nur, wenn es etwa mehrere Eigentümer gibt, die sich nicht einigen können, oder wenn man verkaufen muss.

  • Mieter, die in Zinshäusern wohnen, können sich bei Problemen mit dem Eigentümer an die Mietervereinigung wenden. 1., Reichsratsstraße 15; Tel.: 401 85 oder www. mietervereinigung.at

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *