Noch zwei Varianten sind im Gespräch

In den nächsten Wochen fällt die Entscheidung, wie es mit den Sofiensälen in der Marxergasse definitiv weitergeht. Zwei Varianten werden vom ARWAG-Vorstand diskutiert. Das bevorzugte Projekt sieht ein Hotel vor, und als Alternativvariante wird an einem Wohnprojekt geplant. Auf rund 17.000 m² verwertbarer Nutzfläche werden, je nach Entscheidung, bis zu 200 Wohnungen er­richtet.

Fassade wird wie anno dazumal

Rund 2.000 m² sind für Gastronomie bzw. Büros reserviert und rund 1.000 m² für Nahversorgung. Der Bauplatz umfasst die Marxergasse, ­Kegelgasse, Blattgasse und die Seidlgasse. Fix ist, dass die Frontfassade, das Stiegenhaus und die Logen wieder in ihrem ehemaligen Glanz erscheinen werden. Für den hinteren Abschluss des Saales, wo sich der Bühnentrakt befand, wurden bereits Experten mit der Suche nach Lösungen betraut. Als Ergebnis soll eine Glas-Stahl-Konstruktion geschaffen werden. Zum Schutz des Denkmals wird ein spezielles Dach montiert und ein Sonnensegel wird Schatten spenden. Die seitlichen Räumlichkeiten können – je nach Variante – für Büros genutzt werden, im Gebäudeteil bei der Marxergasse soll ein Gastronomiebetrieb sowie ein Nahversorger untergebracht werden. Weiters ist an einen Raum, der an die große Geschichte des nunmehrigen Denkmals erinnert, gedacht. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt freigegeben und realisiert.

  • Adresse: Marxergasse, 1030 Wien

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