Notfalls auch ohne e-card

Eine der wichtigsten Fragen dabei ist noch immer, wie es eigentlich um die Gesundheitsversorgung für sozial Benachteiligte steht. "Es darf nicht sein, dass Menschen im Fall einer Krankheit den finanziellen Ruin befürchten müssen", so Bezirksvorsteher Gerhard Kubik. Verschiedene Studien und vor allem Statistiken zeigen, dass Armut nicht nur krank macht, sondern auch Krankheit arm machen kann. Daher werden im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder seit nunmehr mehr als 400 Jahren Notleidende unabhängig von ihrem Versicherungsschutz medizinisch betreut. Die Gründe, warum einkommensschwache Bevölkerungsschichten eher von Krankheit betroffen sind, reichen von niedriger Bildung und dementsprechendem Einkommen bis zu erschwertem Zugang zu medizinischen Leistungen etc.

Um auf letzteres Phänomen international aufmerksam zu machen, hat die Organisation "Ärzte der Welt" eine europäische Erklärung für den "freien Zugang zur medizinischen Versorgung für Menschen ohne Papiere" aufgelegt, die bei dieser Veranstaltung vom Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder, Dr. Reinhard Pichler, unterschrieben wurde.

  • Adresse: Johannes von Gott Platz 1, 1020 Wien

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