Oberstes Gebot ist der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit

Die rot-grüne Koalition in Wien hat ihre Richtung vorgegeben  

Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Bildung, Integration, Forschung und Wohnen standen im Mittelpunkt der ersten Klausur der rot-grünen Regierung unter Bürgermeister Michael Häupl. Vor allem arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wird die Stadtregierung setzen, um die Arbeitslosenrate zu senken – so zum Beispiel verstärkte Frauenförderungsprogramme. Parallel dazu wird gezielt in den Zukunftsbereich Forschung und Entwicklung investiert.

Dennoch wird gespart. "Intelligent", wie Finanzstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner betont. Schließlich haben die Investitionen der Stadt zur Bewältigung der Krise das Budget belastet. Bürgermeister Michael Häupl kündigte weiters eine Integrations-Initiative an. Einen Dialogprozess mit allen Bewohnern Wiens auf der Grundlage der Gedanken der Aufklärung. "Um das Thema Integration nicht den Sarrazins und Straches zu überlassen."

  • Adresse: Rathaus, 1010 Wien

1 Antwort
  1. Alfred Knoll-Harsanyi says:

    Ausbildungskampagne „IT-Profis“ mit WAFF und Wirtschaftsagentur Wien
    Am 13. September lief im ORF die tägliche Lokalsendung “Wien heute”. Thema: Arbeitslosigkeit (wieder einmal). Kernaussage: Es gibt noch immer zu wenige Heimhilfen und ganz besonders NachmittagsbetreuerInnen. Am Ende des Beitrages sagt der Sprecher, der Wirtschaft fehlen IT-Spezialisten, darum startet die Gemeinde Wien in Zusammenarbeit mit dem WAFF und der Wirtschaftsagentur Wien eine Ausbildungskampagne. Es werden 40 Interessenten nach einem Aufnahmetest zu EDV-Profis für Programmierung ausgebildet und erhalten bereits mit der Aufnahme ins Programm eine Jobzusage.
    Ich war 25 Jahre Programmierer und bin seit 2005 arbeitslos. Wozu neue Leute ausbilden? Ich bin nicht der einzige arbeitslose Programmierer in Wien. Aber bitte, ich bin ja gerne bereit, wieder bei Null anzufangen. Also rufe ich die angegebene Servicenummer beim ORF an, erhalte die Auskunft, ich müsse mich ans WAFF wenden und man gibt mir die Nummer. Der Dame beim WAFF erzähle ich mein Anliegen und ernte verwirrtes Erstaunen am anderen Ende der Leitung. Die Dame nimmt meine Daten auf und versichert mir, sich schlau zu machen, was es mit dieser Kampagne auf sich haben soll.
    Parallel dazu schreibe ich eine herzliche Mail an meine AMS-Tante (ich bin vom AMS der Firma Context, Projekt Linus zur Betreuung zugeteilt und Fr. Mag.a Kirschner ist meine „AMS-Tante“) mit der Bitte, sich den Beitrag in der ORF-TVthek anzusehen und mir beim Einstieg zu helfen. Ich höre weder vom WAFF noch von der AMS-Tante jemals wieder was. Also rufe ich die Woche drauf nochmals beim WAFF an und stelle die Anfrage nochmals. Diesmal versucht eine andere Dame radebrechend, sich aus der Sache rauszureden, stammelt etwas von offenen Stellen und dass Firmen zwecks Besetzung dieser Stellen Bewerber in Schulungen schicken. Ich grinse mir eins und bedanke mich höflich für die sinnige Auskunft.
    Ich habe natürlich auch die Wirtschaftsagentur der Stadt Wien angerufen und nachgefragt. Auch dort wusste man nichts von so einer Kampagne, nahm ebenfalls meine Kontaktdaten auf und versprach, sich in Absprache mit ORF und WAFF zu informieren. Ich bekam dann sogar eine Antwort: Die Sendung beruhte auf Fehlinformationen oder falsch verstandenen Infos seitens des ORF.

    DAS nenne ich “intelligentes Vorgehen”. Bravo, Herr Häupl, Frau Brauner!

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