Parken auf Gehsteigen ermöglicht

Im grünen Nachbarbezirk Währing werden dutzende Parkplätze vernichtet und trotz heftiger Anrainerproteste zu über­breiten und teuren „Flanierzonen“ umgebaut. So ge­schehen etwa auch in der Abt-Karl-Gasse.

Döbling ist anders

In Döbling gehen die Uhren allerdings anders: Hier ist man bemüht, den Auto fahrenden Bezirksbewohnern entgegenzukommen, und markiert jetzt Stellplätze zum Teil wieder auf Gehsteigen, um die gesetzlichen Fahrbahnbreiten auch tatsächlich zu erreichen und Anzeigen gegen parkplatzgequälte ­Lenker zu vermeiden.

Den Beginn macht man etwa in der Gatterburggasse vor dem Bezirksamt. Der überbreite Gehsteig soll hier in Kürze zum Teil auch Stellplatz-Markierungen aufweisen. Bezirkschef Adolf Tiller: „Andere reden, wir handeln!“ Und aus diesem Grund hat Daniel Resch, der Bezirks-Vize und Vorsitzende des ­Verkehrsausschusses, die Markierungen in der Gatterburggasse beantragt. Und diese werden von der überwiegenden Mehrheit auch beschlossen werden. Die Begründung für die Maßnahmen: Die Gatterburggasse wird zur Stauzone, sobald auch nur ein Lkw durchfährt.

Zustimmung

Das Problem: Zwei große Betriebe müssen hier tagtäglich beliefert werden, und auch die Müllautos der MA 48 sind für die Gatterburggasse einfach zu breit, ein Gegenverkehr ist dann unmöglich. Die nun beschlossene Lösung soll die Situation entschärfen. Das Wiener Bezirksblatt konnte bei einem Lokalaugenschein große Zustimmung bei den Anrainern feststellen.

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